Dunkles Stillleben mit unbeschrifteter Getränkedose, Süßstofftabletten und Limette

Aspartam —
die Gründe, weshalb du darauf verzichten solltest

E951 ist überall dort, wo „Light“, „Wellness“ oder „Zuckerfrei“ versprochen wird — doch was steckt wirklich dahinter?

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Aspartam ist ein künstlich produzierter Süßstoff mit wenig Kalorien. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist er etwa 200-mal süßer als Zucker. Aspartam ist seit vielen Jahren für den menschlichen Verzehr zugelassen, beispielsweise als Tafelsüßstoff oder in Produkten wie Erfrischungsgetränken, Kaugummi, Joghurt, Eis, Senf, Soßen, Zahnpasta, Hustensaft und einigen Vitamintabletten. Der Süßstoff muss auf dem Etikett vermerkt werden, entweder mit seinem Namen oder seiner E-Nummer (E951). Konsumenten wissen jedoch normalerweise nicht, wie viel davon im Produkt enthalten ist.

E951 — wo versteckt sich der Süßstoff wirklich?

Worum handelt es sich bei Aspartam?

In welchen Produkten finden wir Aspartam?

Aspartam darf seit vielen Jahren vom Menschen konsumiert werden, etwa als Süßstoff für den Tisch oder in Produkten wie Limonade. Zum Beispiel sind Aspartam in Coca-Cola Light und Coca-Cola Zero enthalten. Der Stoff findet sich auch in Kaugummi, Joghurt, Eis, Senf, Soßen sowie in Zahnpasta, Hustensaft und einigen Vitamintabletten.

Der Süßstoff muss auf dem Etikett vermerkt werden, entweder mit seinem Namen oder seiner E-Nummer (E951). Konsumenten wissen jedoch normalerweise nicht, wie viel davon im Produkt enthalten ist. Da Aspartam nicht hitzestabil ist, findet es sich in Backwaren oder Lebensmitteln, die erhitzt werden sollen, wie z. B. Fertiggerichten, nicht.

Überall, wo zwar süßer Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo "Light", "Wellness" oder "Zuckerfrei" draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Aspartam enthalten ist.

Unmarkierte Light- und zuckerfreie Produkte in einem dunklen Regal

Der unsichtbare Zusatz

„Light“ klingt harmlos — doch was landet im Alltag auf dem Tisch?

Von Limonade bis Kaugummi: Der Blick aufs Etikett ist der erste Schritt, wenn süßer Geschmack ohne Zucker angeboten wird.

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Darmgesundheit — wenn „zuckerfrei“ nicht folgenlos bleibt

Glas mit feinen durchscheinenden Fäden als Bildmetapher für die DarmbarriereAI-modified

Wenn die Barriere zur Frage wird

Jüngste Forschungen, beispielsweise von der Universität Zürich, deuten darauf hin, dass der Konsum von Aspartam in bestimmten Dosierungen die Darmbarriere schädigen, Entzündungen auslösen und die Durchlässigkeit des Darms erhöhen („Leaky Gut“) kann.

Aspartam, der Süßstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.

Drei Bestandteile — und viele offene Fragen

Drei schwebende Materialformen als Metapher für die Bestandteile von AspartamAI-modified

Aspartam und die Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie

Aspartam setzt sich aus drei Grundsubstanzen zusammen: den beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 %) und Asparaginsäure (40 %) sowie dem Alkohol Methanol. Aspartam zerfällt im menschlichen Körper wieder in diese drei Ausgangsstoffe. Artikel mit Aspartam müssen einen Warnhinweis tragen: „Enthält Phenylalanin“.

50%

Phenylalanin

Der Bestandteil, der auf aspartamhaltigen Artikeln ausdrücklich ausgewiesen werden muss.

40%

Asparaginsäure

Der dritte große Ausgangsstoff steht im Text im Mittelpunkt der neurologischen Fragestellungen.

+

Methanol

Bei der Aufspaltung entsteht Methanol, das im Artikel als Ausgangspunkt weiterer kritischer Fragen beschrieben wird.

Bei Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) kann diese Aminosäure lebensbedrohlich sein. Da sie Phenylalanin nicht metabolisieren können, lagert es sich in ihrem Gehirn an. Eine PKU kann zu schweren geistigen Behinderungen führen. PKU ist jedoch eine sehr seltene Erkrankung: In Deutschland wird nur eines von 7000 Neugeborenen mit diesem genetischen Defekt geboren.

Es hat sich jedoch herausgestellt, dass auch Personen, die eindeutig nicht von PKU betroffen sind, sondern einfach nur gerne mit Süßstoff gesüßte Limonaden genießen, große Mengen Phenylalanin im Gehirn anreichern können.

Daraufhin zeigen sich als Symptome Kopfschmerzen und (in Tierversuchen mit Mäusen) Gedächtnisverlust. Zudem können, abhängig von individueller Veranlagung und physischer Konstitution, auch emotionale Erkrankungen wie starke Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schizophrenie und eine Anfälligkeit für Anfälle auftreten.

„Wenn ein Stoff so süß verkauft wird — lohnt sich der zweite Blick auf jeden Fall.“

Die Zulassung — und die Liste der Fragen dahinter

Zulassung von Aspartam

Aspartam hat ebenfalls eine lange Geschichte der Zulassung: Die US-amerikanische Behörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) hatte einst eine Liste von Aspartam-Nebenwirkungen veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl der 92 angeblich gut dokumentierten Symptome, die auf eine Aspartam Vergiftung zurückgeführt werden können: Furcht, Arthrose, asthmatische Reaktionen, Hautjucken und -reizungen, Schwindelattacken, Zittern, Schmerzen im Unterleib, Schwankungen des Blutzuckers, Brennen in Augen und Rachen, Schmerzen beim Wasserlassen, chronische Ermüdung, Migräne, erektile Dysfunktion, Haarausfall, Durchblutungsprobleme, Tinnitus, Menstruationsbeschwerden, Augenprobleme und Gewichtszunahme.

Ein Review aus dem Jahr 2017 kam zu dem Ergebnis, dass Aspartam nahezu alle Organe schädigen kann, darunter das Gehirn, das Herz, die Nieren und den Darm – und zwar nicht nur bei hohen Dosen, sondern auch bei solchen, die als unbedenklich gelten (weniger als 40 mg pro kg Körpergewicht).

Warum Zahlen allein noch keine Antwort sind

Der Artikel zeichnet ein kritisches Bild der Zulassungsgeschichte. Die im Ausgangstext genannten Studien, Mengen und Risikoangaben werden vollständig und unverändert wiedergegeben; sie werden im Layout nicht zusätzlich zugespitzt oder als allgemeine medizinische Gewissheit inszeniert.

Limonade mit Aspartam — oder gleich mit Formaldehyd?

Limonade mit Aspartam oder gleich mit Formaldehyd?

Trotz alledem hat die genannte Institution Aspartam die Genehmigung als Lebensmittelzusatz erteilt. Dennoch werden die Menschen im Glauben gelassen, dass sie sich besonders gesund ernähren würden, wenn sie Light- oder Diätprodukte bevorzugen.

Im Körper entsteht bei der Aufspaltung von Aspartam Methanol, das weiter in Formaldehyd und Ameisensäure zerfällt. In Holzleim ist Formaldehyd enthalten, und es wird als Konservierungsmittel in Kosmetika verwendet; sogar in Baby-Shampoos ist es erlaubt, dass es gemischt wird. Zwar wurde es offiziell als Substanz eingestuft, die das Erbgut verändert, aber sein Einsatz ist nicht verboten.

Als Dauerkonsument von Aspartam nimmt man übrigens eine weitaus höhere Menge an Formaldehyd auf, als neue Sperrholzmöbel jemals ausdünsten können. Symptome einer Methanol- bzw. Formaldehyd-Vergiftungen sind neben Kopfschmerzen und Schwindel auch mit Schleimhautreizungen bis hin zu Störungen des Zentralnervensystems sowie Augenstörungen.

Für Diabetiker besonders wichtig — wer verursacht die Augenprobleme?

Von Bedeutung für Diabetiker in Bezug auf Aspartam

Letzteres ist speziell für Diabetiker wichtig. Diabetes wird allgemein als eine Erkrankung angesehen, die Augenprobleme und häufig auch Erblindung verursachen kann.

Wenn man allerdings den Süßstoff Verbrauch eines durchschnittlichen Diabetikers in Augenschein nimmt, könnte sich die Frage aufdrängen, ob tatsächlich die Zuckerkrankheit oder nicht vielmehr die täglich konsumierten Aspartam Mengen für die Augenprobleme verantwortlich ist.

Die toxische Asparaginsäure — warum das Gehirn mitredet

Auch der dritte Bestandteil von Aspartam, die Asparaginsäure, hat es in sich: Wenn diese Aminosäure die Blut-Hirn-Schranke überwindet, beginnt sie langsam, die Nervenzellen in diesem Bereich zu zerstören. Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson und viele weitere Probleme, für die die Schulmedizin bisher keine klare Ursache identifizieren konnte, treten nun auf.

Bereits ein täglich konsumiertes Limonade-Produkt mit reduziertem Zuckeranteil kann einer Untersuchung zufolge das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken. Es war bislang bekannt, dass Softdrinks das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen, Gehirnschäden verursachen können und bei schwangeren Frauen das Risiko für Frühgeburten steigern könnten.

Kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke — was die Studien beunruhigt

Kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke steigern die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken

Sie mögen Cola light, ungesüßten Eistee, den roten Bullen ohne Zucker oder Diät-Fruchtschorle? Gemeinsam ist all diesen Light-Getränken, dass sie Aspartam als Süßungsmittel enthalten und ihr Krebsrisiko wohl auf diesen Umstand zurückzuführen ist. Das ist zumindest das wenig beruhigende Resultat einer Untersuchung, bei der festgestellt wurde, dass zuckerfreie Softdrinks das Risiko für Leukämie (Blutkrebs) erhöhen können.

Laut der Studie war bei Männern zudem ein erhöhtes Risiko für multiple Myelome (Knochenmarkskrebs) und das Non-Hodgkin-Lymphom, eine Form von Lymphdrüsenkrebs, zu beobachten, wenn sie Diät-Limonade konsumierten. Im Vergleich zu anderen Untersuchungen, die bisher das Thema Aspartam als potenziellen Krebserreger behandelt haben, wurde die genannte Studie über einen deutlich längeren Zeitraum durchgeführt.

Es ist gleichzeitig die umfangreichste und detaillierteste Aspartam-Studie und daher wesentlich ernsthafter zu betrachten als frühere Untersuchungen, in denen offenbar kein spezielles Krebsrisiko durch den Konsum von Süßstoffen festgestellt wurde.

Unbeschriftete Dose, Glas Wasser und abstraktes Papier als Metapher für die Studienlage
Zwischen Werbeversprechen und Studienlage: Fragen, die nicht an der Dose enden.
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Eine Dose am Tag — wie hoch ist der Preis?

Die Gefahr, an Krebs zu erkranken, erhöht sich, wenn man täglich eine Diät-Limonade konsumiert

Die Resultate der neuesten Aspartam-Studie haben nun Folgendes ergeben: Der Konsum von nur einer 355 ml-Dose Diät-Limonade pro Tag erhöht – im Vergleich zu Kontrollpersonen, die keine Diät-Limonade konsumierten – das Risiko für Leukämie (Blutkrebs) bei Männern und Frauen um 42 %, für multiple Myelome (Knochenmarkskrebs) bei Männern um 102 % und für das Non-Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) bei Männern um 31 %.

Tonnenweiser Verbrauch — und keine kleine Randnotiz

Tonnenweiser Verbrauch von Aspartam

Es ist unklar, welcher Inhaltsstoff in den Light-Getränken tatsächlich das erhöhte Krebsrisiko verursacht. Fest steht allerdings, dass Diät-Softdrinks die (bei weitem) größte Quelle für Aspartam in der menschlichen Ernährung sind. In den USA beträgt der Aspartam Konsum pro Jahr allein für die Bevölkerung 5.250 Tonnen (in Europa 2.000 Tonnen), wobei etwa 86 Prozent (4.500 Tonnen) davon in den täglich konsumierten Diät-Getränken enthalten sind.

Frühere Studien — und warum die Debatte bleibt

Frühere Studien fanden Bestätigung

In diesem Zusammenhang sind auch die Resultate einer Untersuchung aus dem Jahr 2006 von Interesse. 900 Ratten bekamen dabei regelmäßig Aspartam und wurden über die gesamte Dauer ihres Lebens genauestens beobachtet. Trotz der Tatsache, dass diese Studie an Ratten durchgeführt wurde und immer wieder Kritik ausgesetzt war und angezweifelt wurde, steht sie nun wieder im Mittelpunkt.

Die Ratten, die Aspartam konsumiert hatten, wiesen dieselben Krebsarten auf wie die Diät-Limonade konsumierenden Personen in der zuvor genannten Studie: Leukämie und Lymphome. Auch in einer Studie aus dem Jahr 2022 wurde die gesteigerte Krebsgefahr durch den Süßstoff belegt.

Wasser mit Zitrone, Honig und Datteln im Morgenlicht

Die beste Limo? Vielleicht keine.

Klare Entscheidungen beginnen manchmal mit einem Blick auf das, was wir täglich trinken.

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Die beste Limo ist keine Limo — was bleibt, wenn der Zuckerersatz wegfällt?

Die beste Limo ist keine Limo

Falls du jetzt mit dem Gedanken spielen solltest, statt deiner Cola light doch lieber wieder zur normalen, also mit Zucker gesüßten Cola zu greifen, dann hält die beschriebene Studie für dich noch eine kleine Überraschung bereit: Männer nämlich, die eine oder mehrere "normale" zuckerhaltige Limonaden am Tag tranken, wiesen ein noch höheres Risiko für das Non-Hodgkin-Lymphom auf als die Diät-Limo-Männer.

Die gesündeste Limonade ist eindeutig keine Limonade. Aspartam zu konsumieren ist schlimmer, als beim Süßen auf natürlichen Roh Honig oder die beliebte Dattelsüße zurückzugreifen. Und warum muss alles auch immer süß sein?

„Der Körper hat ein enormes Potenzial, sich selbst zu regulieren und zu gesunden.“

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In Liebe und Gesundheit,

Katrin Lopez Varas
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